Unternehmensberater, der am Laptop nach einer neuem neuen Template für eine SWOT Analyse sucht.

SWOT-Analyse: Templates, Beispiele und Best Practice für Ihr Unternehmen

Die SWOT-Analyse ist ein entscheidendes Werkzeug der strategischen Unternehmensplanung, bei der sowohl interne als auch externe Faktoren betrachtet werden. Lernen Sie, was die Vor- und Nachteile sind, wie Sie am besten vorgehen und wie Ihnen ein SWOT-Analyse-Template bei der Umsetzung helfen kann.

Beginnen wir mit einer Definition der SWOT-Analyse.

Wofür steht SWOT?

SWOT steht für

  • Strengths – Stärken
  • Weaknesses – Schwächen
  • Opportunities – Chancen
  • Threats – Risiken

Es ist eine Möglichkeit, nach der Unternehmen (intern) und deren Umwelt (extern) analysiert werden können.

Was ist eine SWOT-Analyse?

Bei der SWOT-Analyse findet eine Bestandsaufnahme eines Unternehmens oder Teams in Form einer Matrix statt. Es werden zunächst die internen Stärken und Schwächen betrachtet und niedergeschrieben. Gibt es zum Beispiel innovative Produkte, fehlt Know-how oder Manpower an einer Stelle? Anschließend wird das Umfeld des Unternehmens oder Teams analysiert. Jetzt geht es um die Chancen und Risiken. Wie sieht es zum Beispiel mit der Weiterentwicklung aus?

Aus der Bestandsaufnahme leiten Sie im zweiten Schritt strategische Handlungsempfehlungen ab. Was müssen Sie tun, wenn Chancen auf Schwächen oder Risiken auf Stärken treffen?

Grafische Darstellung einer SWOT Matrix als Template für eine SWOT Analyse.

SWOT Analyse Template © r0b_ / adobe stock

Da sowohl das Umfeld als auch unternehmensinterne Faktoren betrachtet werden, gilt die SWOT-Analyse als wichtiges Tool der strategischen Unternehmensplanung.

So führen Sie eine SWOT-Analyse durch

In der Regel treffen sich Teams in Meetings, um zu den vier SWOT-Kategorien zu brainstormen. Alle Ideen werden in einer Matrix gesammelt. Das kann mindmap-artig auf einem Whiteboard erfolgen, in einer Liste wie Excel oder in einer flexiblen Tabellenstruktur wie bei der SWOT-Analyse-Vorlage von SeaTable.

Doch was gehört in die vier Kategorien?

Beispiele für die SWOT-Kategorien

In den vier Kategorien analysieren Sie den jetzigen Stand Ihres Unternehmens und des Unternehmensumfelds. Gehen Sie wie folgt vor:

1. Stärken (Strength): Stärken eines Unternehmens sind solche Merkmale, die ein Unternehmen besonders von der Konkurrenz abheben. In der SWOT-Analyse stehen dann zum Beispiel:

  • Innovative Produkte
  • Herausragender Kundenservice
  • Technologisches Know-how

2. Schwächen (Weaknesses): Schwächen stellen die Nachteile eines Unternehmens im allgemeinen Wettbewerb dar. Zum Beispiel:

  • Fehlendes Know-how
  • Fehlende Investitionskraft

3. Chancen (Opportunities): Chancen sind Faktoren im Unternehmensumfeld, die Vorteile für das Unternehmen darstellen. Zum Beispiel:

  • Trends in der Gesellschaft
  • Gesetzliche Regelungen
  • Technologische Weiterentwicklungen

4. Risiken (Threats): Risiken hingegen sind Faktoren im Unternehmensumfeld, die Nachteile oder gar Gefahren für das Unternehmen bedeuten. So zum Beispiel:

  • Veränderungen der Wechselkurse
  • Neue Konkurrenten
  • Technologische Entwicklungen, die das Produkt zukünftig überflüssig machen

Achten Sie zudem auf die folgenden Tipps, wenn Sie Ihre SWOT-Analyse durchführen.

Tipps für die Durchführung der SWOT-Analyse

Bei der Betrachtung der externen Faktoren in der SWOT-Analyse sollten Sie bedenken: Es geht um das Lösen zweier Probleme. Wie können Sie mit den Markttrends Schritt halten und wie können Sie diese voraussagen? Sie möchten schließlich nicht nur mitschwimmen, sondern Ihre Kunden begeistern.

Wählen Sie außerdem ein SWOT-Analyse-Template, um sich die Arbeit zu erleichtern. Die Analyse startet mit der Wahl des richtigen Tools, zusätzlich sollten Sie sich Gedanken um die Zusammenstellung des passenden Teams machen.

Die Bestandsaufnahme geht mit einem hohen zeitlichen Aufwand einher. Wen können Sie für die Meetings freistellen? Des Weiteren werden Kompetenzen aus verschiedenen Abteilungen benötigt. Welche Kollegen haben einen Einblick in die Chancen, Schwächen, Stärken und Risiken des Unternehmens und Unternehmensumfelds? Im Idealfall stellen Sie ein Team von zehn Mitarbeitern zusammen.

Ein Team spricht über neues SWOT Analyse Template.

Ein Team spricht über ein neues SWOT Analyse Template © weedezign / adobe stock

Ein weiterer Tipp: Seien Sie kreativ. Setzen Sie die Brainstorming-Sessions so auf, dass spielerisch (neue) Ideen besprochen werden können.

Welche Strategien können Sie aus der SWOT-Analyse ableiten?

Aus der SWOT-Analyse ergeben sich vier verschiedene Stoßrichtungen. Dafür setzen Sie die Stärken und Schwächen Ihres Unternehmens mit den Chancen und Risiken aus dem Unternehmensumfeld in Beziehung:

  1. Ausbauen (Stärken-Chancen-Kombination): Stärken erhöhen die Realisierung Ihrer Chancen. Sehen Sie sich an, welche Chancen mit welchen Stärken Ihres Unternehmens erfolgreich genutzt werden können. Macht es Sinn, bestimmte Geschäftsfelder oder Produktbereiche weiter auszubauen?
  2. Aufholen (Schwächen-Chancen-Kombination): Ist eine Chance gegeben, die nur realisiert werden kann, wenn eine interne Schwäche ausgeglichen wird? Hier muss Ihr Management eine Entscheidung treffen: Soll in die Schwächenbeseitigung investiert werden? So können Sie die Chance anschließend nutzen.
  3. Absichern (Stärke-Risiko-Kombination): Bei der Bewertung von Risiken sollten Sie sich fragen, welche Risiken Ihr Unternehmen mit welchen Stärken begegnen kann. Kann eine Stärke womöglich auch ein Risiko zu einer Chance umwandeln, wenn hierdurch neue Geschäftsmodelle oder Produkte realisiert werden können?
  4. Vermeiden (Schwäche-Risiko-Kombination): Wo treffen Schwächen auf Risiken? Hier sollten Sie besonders vorsichtig sein. Überlegen Sie, wie Sie sich vor Schäden schützen könnten. Welche Aktivitäten sollten gegebenenfalls vermieden werden? Sollten Sie sich aus einem Geschäftsfeld vollständig zurückziehen?

Jetzt, da Sie wissen, was mit der SWOT-Analyse erreichbar ist, geht es an die praktische Umsetzung.

Gibt es SWOT-Analyse-Templates?

Die Antwort lautet: Ja. An Vorlagen für die SWOT-Analyse mangelt es nicht. Sie finden zum Beispiel SWOT-Analyse-Templates für Excel, Word und ähnliche Programme über die Google-Suche. Die Templates sind entweder als Liste oder in einer Matrix angeordnet.

Hier sehen Sie ein Beispiel für ein SWOT-Template:

So funktioniert das SWOT-Analyse-Template von SeaTable

Möchten Sie das SWOT-Analyse-Template von SeaTable nutzen, um Ihre Analyse durchzuführen, registrieren Sie sich einfach kostenlos auf unserer Webseite. In der Bibliothek der Vorlagen finden Sie ein SWOT-Analyse-Beispiel mit entsprechendem Template. Klicken Sie auf „Vorlage benutzen“ und starten Sie mit Ihrer Analyse.

In der Liste finden Sie Spalten für die entsprechenden vier Kategorien der SWOT-Bestandsaufnahme.

In der ersten Spalte des Templates tragen Sie den herausgefunden Fakt ein. Die nächsten beiden Spalten helfen Ihnen bei der Zuordnung zu den einzelnen SWOT-Kategorien. Sie bestimmen zuerst die Herkunft des Faktes (intern oder extern) und anschließend den Effekt (positiv oder negativ).

Tragen Sie im Feld „Positive“ also zum Beispiel Ihre Stärken und externen Chancen ein. In dem Feld „SWOT“ des Templates wählen Sie aus, um welche der vier Kategorien es sich jeweils handelt. Die Spalte „Details“ ist für Informationen über den Faktor vorgesehen.

Haben Sie alle Informationen eingetragen, können Sie von der Haupt- in die „SWOT“-Ansicht wechseln und Ihre fertige SWOT-Matrix betrachten.

Sie haben die Möglichkeit, auf die fertige oder noch zu bearbeitende SWOT-Analyse zu jeder Zeit in Ihrem Account zuzugreifen.

Fazit

Mit der SWOT-Analyse stellen Sie fest, wo Ihr Unternehmen steht, und formulieren Strategien für die Zukunft. Sie bedienen sich der vier Kategorien Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken und betrachten sowohl interne als auch externe Faktoren.

Ein SWOT-Analyse-Template hilft Ihnen bei der Durchführung.

Registrieren Sie sich kostenfrei hier, um mit Ihrer SWOT-Analyse zu beginnen. »

Bildquelle Titelbild: © everythingpossible/Adobe Stock

Ralf Dyllick-Brenzinger
Ralf Dyllick-Brenzinger ist Gründer und Geschäftsführer von SeaTable. Er ist das strategische Mastermind von SeaTable und der Herr der Zahlen. Er liebt die Cookies seiner Verlobten und eine gute Fahrradtour.